Die besten Laufschuhe für Asphalt | Ratgeber & Favoriten

Laufschuhe für Asphalt

Für das laufen auf hartem Untergrund, ist die Wahl der richtigen Laufschuhe für Asphalt wichtig. Jeder der schon mal einen Marathon gelaufen hat, kann davon ein Lied singen.

Du bekommst nicht nur ein angenehmeres Laufgefühl, es ist gleichermaßen ein großer gesundheitlicher Faktor für die Füße und Gelenke der Damen und Herren. 

Im Gegensatz zum Waldboden oder Tartanbahnen, benötigst Du für Läufe wie auch das Wandern auf hartem Untergrund wie Asphaltboden zusätzliche Dämpfungen, eine hohe Stabilität, Haltbarkeit und ausreichend Traktion.

Eine wichtige Rolle spielt auch der Komfort und die Flexibilität der Materialien wie zum Beispiel die Passform des Obermaterials, und die Dicke der Zwischensohle.

Komfort und Sicherheit werden durch neueste Technologien die Asics, Adidas, nike und Brooks im Vorderfuß-, Mittelfuß– und Hinterfußbereich verbaut haben gewährleistet.

Alle aufgelisteten Laufschuhe haben wir persönlich getestet. Dieser Ratgeber zeigt dir die besten Laufschuhe für Asphalt im Jahr 2020, und gibt Dir Tipps und Tricks an die Hand.

Vorweg: Laufschuhe fallen in der Regel etwas kleiner aus, daher solltest Du eine halbe bis ganze Nummer größer bestellen. Wenn Du direkt zu den besten Asphalt-Laufschuhen gelangen willst, drücke einfach auf den unten stehenden Button.

Die nummerische Auflistung der Laufschuh-Modelle zeigt nicht an, das Platz 1 das beste Modell ist. Alle Paare im Test sind unsere Empfehlung für Asphalt-Schuhe und eine gute Kaufentscheidung.

 

Hier gehts zu den besten Laufschuhen für Asphalt

Kurzer Fakten-Überblick:

  • Hast Du einen Spreiz-, Senk- oder Plattfuß, wird Dein Fuß vermehrt in Überpronation (innen) oder Supination (außen) laufen. Keine Sorge, in unserer Auflistung findest Du Stabil- sowie Neutral-Laufschuhe.
  • Einige Läufer haben einen breiteren Vorfuß. Hersteller wie Brooks bieten daher Laufschuh-Modelle mit einer weiten Zehenbox an. Auf „Laufschuhe für breite Füße“ findest Du weitere Modelle.
  • Viele Laufschuhe haben eine herausnehmbare Innensohle. Benutzt Du eine Orthese lässt sie sich einfach in den Schuh einsetzen, für noch mehr komfort und Unterstützung auf harten Untergründen.
  • Eine stabile Schnürung sorgt auf hartem Boden wie Asphalt für mehr Stabilität. 
  • Zusätzliche Gel-Kissen und Gel- Einlagen in der Zwischen- und Mittelsohle absorbieren die Schlagkräfte auf Asphalt, welche während des Laufzykluses auf die Gelenke einwirken. 

Beste Laufschuhe für Asphalt – Übersicht

1. Asics Gel Kayano 25

  • Gewicht: 336 Gramm
  • Geeignet: Überpronation-Laufschuh

2. Brooks Adrenaline GTS 19

  • Gewicht: 313 Gramm
  • Geeignet: Überpronation-Laufschuh

3. Asics Gel Nimbus 21

  • Gewicht: 310 Gramm
  • Geeignet: Neutral-Laufschuh

4. Adidas Ultra Boost 19

Adidas Ultra Boost Laufschuhe für Asphalt
  • Gewicht: 308 Gramm
  • Geeignet: Neutral-Laufschuh

5. Nike Air Zoom Pegasus 36

Adidas Ultra Boost Laufschuhe für Asphalt
  • Gewicht: 272 Gramm
  • Geeignet: Neutral-Laufschuh

Die wichtigsten Eigenschaften von Asphalt-Laufschuhen

Ich konnte viele Personen beobachten die mit Sportschuhen für den Indoor-Bereich z.B. Fitnessstudio auf der Straße gelaufen sind.

Dies kann zu akuten- und chronischen Verletzungen der Fuß-, Knie,- und Hüftgelenke führen. Sehr viele Patienten von mir kamen sogar mit Rückenschmerzen zur Physiotherapie. Und das alles nur weil sie die falschen Laufschuhe verwendet haben.

Asphalt stellt den härtesten Untergrund zum laufen dar. Dafür gibt es Laufschuhe die extra konzipiert wurden um die Leistungsfähigkeit zu steigern, und vor Verletzungen zu schützen.

Dieser Leitfaden erläutert Dir die wichtigsten Eigenschaften der Asphalt-Laufschuhe.

Die richtige Passform

Die richtige Passform

Wenn es eine Sache gibt die einem wirklich nervt, dann ist es wenn man die falsche Passform oder Größe eines Laufschuhes gewählt hat. Daher entscheide Dich für ein Schuhwerk der Deinem Fuß passt.

Natürlich kann der Schuh beim normalen Spaziergang bequem sitzen. Wenn Du damit aber laufen möchtest, sieht es anders aus. Während wir Laufen schwillt der Fuß um Millimeter bis Zentimeter an und gewinnt an Umfang.

Weiterhin fallen Laufschuhe allgemein kleiner aus. Ich empfehle daher eine halbe bis ganze Nummer größer zu bestellen. 

Unterstützung des Fußgewölbes

Es gibt verschiedene Fußtypen. Wenn Du einen eher breiten Fuß bzw. einen Plattfuß hast, wirst dein Fuß vermehrt nach innen abrollen. Daher brauchst Du ein Asphalt-Laufschuh für Überpronierer.

Speziell geformte biegsame Leisten bieten zusätzlich Unterstützung und Stabilität im Mittelfußbereich, die während des Abrollens von Nöten sind.  

Bei einem normalen oder hohem Fußgewölbe, benötigst Du einen Neutral-Laufschuh mit ausreichend Dämpfung und Flexibilität. So verhinderst du Sportverletzungen wie eine „Plantarfasziiitis„.

Die Dämpfung der Laufschuhe für Asphalt

Dämpfende Asphalt-Laufschuhe

Die Crash-Pad-Technologie von Brooks zeigt beste Testergebnisse, bei der Absorption von Stößen auf asphaltierten Straßen. (Quelle: Eigene Darstellung)

Für das Laufen auf Asphalt, ist die Dämpfung von entscheidender Bedeutung. Egal ob Schotter, Tartanbahn, Laufband oder Waldboden, der Asphalt stellt den härtesten Untergrund dar. 

Der Fokus liegt vor allem im Bereich der Ferse. Da hier die meisten Aufprallkräfte wirken. Der Brooks kommt zum Beispiel mit der „Crash-Pad“ Technologie, und Asics mit der „Gel- und Flytefoam“ Technologie.      

Daher empfehle ich in diesem Ratgeber nur Laufschuhe die ausreichend Dämpfung besitzen, um die Stöße und Schläge absorbieren zu können. So verhinderst Du keine Verletzungen zu bekommen. 

Haltbarkeit der Laufsohle

Haltbarkeit der Laufsohle

Der Adidas Ultra Boost 19 punktet mit der komplett überzogenen Laufsohle aus Continental-Gummi, für die extraportion Grip und Haltbarkeit. (Quelle: Eigene Darstellung)

Da Asphalt die Laufsohle nach einer Zeit wie Schmirgelpapier abreiben würde, ist eine abriebfeste Außensohle aus strapazierfähigen Gummi wichtig.

Der Bereich am Vorfuß sowie am Hinterfuß sind anfällig für Abrieb, da hier das meiste Gewicht während des Abrollvorgangs einwirkt.

Daher findest Du an allen Laufschuhen unserer Liste, dass abriebfeste Gummi vor allem an der Ferse und am Zehenbereich . 

 

Stabilität der Ferse

Während des Laufens muss der gesamte Fuß und besonders die Ferse stabilisiert werden. Sobald die intramuskuläre Koordination nachlässt, sollte der Fuß weiterhin stabil sein.

Dafür sorgt vor allem die „Fersenkappe“ im Hinterfußbereich. Sie schützt die Ferse vor dem medialen abknicken. Gerade in kurven neigt der Fuß nach innen oder außen zu knicken.

Wer Probleme mit Achillessehnenentzündungen hat, dem empfehle ich ein „Fersenkeil“. Ein Dämpfungselement welches die Achillessehne entlastet. Dabei sollte beachtet werden, dass die „Sprengung“ der Laufschuhe größer werden könnte. 

Flexibilität und Dicke der Zwischensohle

Während der gesamten kurz- und langstrecken Testläufe, überzeugten die Asphalt-Laufschuhe im Bereich Zwischensohle und Flexibilität. (Quelle: Eigene Darstellung)

Die idealen Laufschuhe für Asphalt sind flexibel genug, dass man während des Laufzykluses den Abrollvorgang von der Ferse bis zu den Zehen als einheiltiche geschmeidige Bewegung warnimmt.

Hier ist das Zusammenspiel der Lauf- und Zwischensohle, sowie der Flexibilität des Obermaterials gefragt.

Weiterhin muss die Sohle zwischen der Innen- und Außensohle genug Schaumstoff beinhalten, um vor dem Kontakt mit harten Untergründen zu schützen. 

Das Obermaterial

In laufe der letzten Jahre hat sich das Obermaterial der Laufschuhe weiterentwickelt. Hersteller wie Brooks, Asics, Adidas und Nike, setzen auf das beliebte Mesh-Obermaterial. 

Ein Material das häufig aus Polyester oder Nylon hergestellt wird. Dieses Obermaterial zeichnet sich durch sein leichtes Gewicht, die Atmungsaktivität und Flexibilität aus. 

Ein großer Vorteil dieses Materials ist, dass es dem Fuß die nötige Passform und zusätzliche Stabilität verleit. Gleichzeitig wird durch die Interaktion mit der Zwischen- und Innensohle, ein natürlicher Gangzyklus gewährleistet.

Laufstil: Vorfuß-, Mittelfuß- oder Rückfußläufer?

Es gibt 3 verschiedene Arten von Lauftypen. Einige Sportler wechseln ihren Laufstil um Verletzungen vorzubeugen, Auch die Auswahl der Laufschuhe kann dadurch konkretisiert werden.

Bis dato ist nicht erwiesen das ein bestimmter Laufstil wirklich gesünder sei, da Langzeitstudien fehlen. Trotz allem kann zum Beispiel der Vorfuß- oder Mittelfußlauf, auf Asphalt die Gelenke entlasten.

 

  • Der Vorfußläufer:  Dieser Stil wird auch Ballenlauf oder Fußballenlauf genannt. Der erste Berührungspunkt mit dem Boden ist die laterale Seite des Fußballens. So entsteht die natürliche Vorfußsupination bis zum abrollen der Großzehballen.

    Zum Ende des Laufzykluses wird die Ferse leicht abgesetzt. Der Laufzyklus startet wieder durch das Abstoßen über die Großzehengelenke. Dieser Laufstil soll die Gelenke und Knochen schonen, durch eine verbesserte Kraftübertragung und Absorption der Stoßbelastung. 

  • Der Mittelfußläufer: Die goldene Mitte zwischen Vorfuß- und Rückfußlauf. Gerade bei Marathonläufern beliebt, wird hier versucht die gefahren der beiden Laufstile so gering wie möglich zu halten.

    Der initiale Kontakt folgt über die Ferse. Hier setzt der Fuß vollständig auf. Abgerollt wird über die Außenkante der Fußsohle. Der Vorfußlauf ist im vergleich anstrengender.

 

  • Der Rückfußläufer: Auch als Fersenlauf bekannt, ist dieser Laufstil nicht nur bei Langstreckenläufer bzw. Marathonläufern beliebt. Die Mehrzahl an Hobbyläufern verwendet ihn. Die meisten Laufschuhe sind für den Fersenlaufstil konzipiert wurden.

    Der Erstkontakt ist die Außenkante der ferse.

    Abgerollt wird über die Innenseite des Fußes bis zum Großzeh. Bei diesem Laufstil ist der Aufprall am stärksten. Daher liegt der Fokus bei Asphalt-Laufschuhen auch in der Dämpfung. 

Die 5 besten Laufschuhe für Asphalt im Test

1. Asics Gel Kayano 25

Laufschuhe für Asphalt
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Asics Gel Kayano 25 Herren

Gewicht: 336 Gramm | Empfehlung: Überpronierer

Der Asics Gel Kayano 25 ist ein bequemer gut gedämpfter Laufschuh für Asphalt-Oberflächen sowie auf Bürgersteigen. Gerade für Läufer/innen die zur Überpronation (nach innen laufen) neigen, ist dieses Modell eine gute Wahl.

Denn die Duomax-Technologie sorgt für mehr Stabilität im mittleren bzw. der inneren Seite des Schuhes.

Eine weiche Ortholite-Innensohle und EVA-Schaum sorgen für Weichheit vom Hinterfuß- bis zum Vorfußbereich.

Die strategisch platzierten Gel-Kissen sorgen für eine spürbare Stoßdämpfung, und einen fließenden Übergang des Laufzykluses von der Ferse bis zu den Zehen.

Besonders gut gefiel mir die doppelschichtige Flytfoam-Zwischensohle. Die Energierückgewinnung, Sprungkraft und Reaktionsfähigkeit im Fuß waren während des Laufes deutlich zu merken.

Der hohe Zehenraum im Vorderfuß sorgt für ausreichend Platz, weniger Druck auf den Fußrücken und den Zehen. Besonders in meinem Fall da ich einen Großen Zeh habe.

Die Laufsohle besteht aus abriebfestem Gummi, der gerade auf Asphalt eine hohe Haltbarkeit zeigt.

Abgerundet wird das ganze durch das neu entwickelte Mesh-Obermaterial das nicht nur Atmungsaktiv ist, sondern dem Fuß die richtige Passform gibt.

2. Brooks Adrenaline GTS 19

Brooks Adrenaline GTS 19 Laufschuh für Asphalt
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Brooks Adrenaline GTS 19

Gewicht: 313 Gramm | Empfehlung: Überpronierer

Dieser Laufschuh wurde konzipiert für harte Untergründe wie Asphalt. Dabei steht vor allem Stabilität und Dämpfung im Vordergrund.

Dafür sorgt die Biomogo-DNA in der kompletten Zwischensohle, mit hervorragenden Ergebnissen. Die herausnehmbare Innensohle aus DNA-Schaum fügt sich der Zwischensohle perfekt an, und erzeugt ein angenehmes Laufgefühl.

Das DNA-Loft Material sorgt in gesamten Fußbereich, und dem Fersen-Crash-Pad für zusätzliche Dämpfung.

Ich laufe persönlich gerne mit einem Stabilschuh. Da ich auch etwas zu viel zur Innenseite des Fußes abrolle (Überpronation). Nach dem laufen kann sich das in den Fuß-, Knie- und Hüftgelenken bemerkbar machen.

Die Guiderails-Technologie im Brooks Adrenaline GTS 19, sorgt mit den Führungsschienen für einen natürlichen Abrollvorgang während des Laufzykluses.

Und kann so Verletzungen verhindern die sich durch Fußfehlstellungen entwickeln könnten.

Die Laufsohle aus Gummi gibt einem auf Asphalt-Oberflächen maximale Traktion.

Der Vorfuß und die Zehenbox haben ausreichend Platz. Das Obermaterial aus luftzirkulierendem Mesh, schmiegt sich angenehm an den Fuß.

Positiv noch zu erwähnen war die Lauflasche aus synthetischem Wildleder, die deutlich den Druck auf den Fußrücken reduzierte.

 

3. Asics Gel Nimbus 21

Asics Gel Nimbus 21
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Asics Gel Nimbus 21

Gewicht: 310 Gramm | Empfehlung: Neutral-Läufer

Der Asics Gel Nimbus 21 kommt mit neu entwickelter FlyteFoam-Zwischensohle und den Stoßabsorbierender SpEVA 45 Lasting-Schaumstoff.

Es macht einfach Spaß mit diesen Laufschuhen, über harte Oberflächen wie Asphalt zu laufen.

Da ich auch mal gerne Vorfuß laufe, kommt mir die neue Mittelsohlenkonstruktion mit FlyteFoam-Propel sehr gelegen. Eine gut durchdachte Dämpfung.

Die Rückfederung konnte ich deutlich spüren, dadurch habe ich wesentlich mehr Kraft in der Absprungphase gehabt.

Auch für Fersenläufer dank SpEVA-45 Schaum ein perfekter Laufschuh. Die Schläge und Stöße werden über den gesamten Fuß gleichmäßig verteilt.

Die AHAR-Außensohle sorgt für Traktion, sowie ein Stabiles und sicheres Laufgefühl. Zusätzlich verlängert das Gummi die Haltbarkeit der Sohle durch verminderten Abrieb auf Asphaltböden. 

Die zusätzliche Gel-Dämpfung an der Ferse und Vorfuß absorbiert nicht nur die Aufprallkräfte auf die Gelenke, sondern sorgt auch für einen sauberen Gangzyklus.

Im Schukragen sorgt OrthoLite-Schaumstoff und die EVA-Einlegesohle, dass Deine Füße nicht schwitzen. Das 3D-Druck Mesh-Obermaterial gibt einem die optimale Passform, gepaart mit ordentlich Flexibilität und Unterstützung.

Egal ob lange oder kurze Laufdistanzen, diese Laufschuhe für Asphalt sind dank genügend Platz im Zehenbereich ein komfortabler Allrounder. 

4. Adidas Ultra Boost 19

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Adidas Ultra Boost 19

Gewicht: 308 Gramm | Empfehlung: Neutral-Läufer

Der Adidas Ultra Boost 19 gehört zu den am besten bewerteten Laufschuhen für Asphalt auf dem Markt im Bereich reaktive Dämpfung.

Die Ultra-Boost-Technologie sorgt auf asphaltierten Strecken durch gleichmäßigen Bodenkontakt, für ein stabiles und ruiges Laufgefühl.

Die Dämpfungseigenschaften in der Boost-Sohle sind von Adidas sehr gut umgesetzt worden. Schläge und Stöße waren auch bei längeren Läufen nicht unangnehm spürbar.

Ein Torsionssystem wurde zur vertärkung der Mittelsohle eingesetzt. Das sorgt für mehr Unterstützung vom Vorfuß- bis zum Hinterfußbereich, und passt sich an die Form der Fersen an.

Der Ultra Boost 19 kommt mit einer größeren Zehenbox und Vorfußbereich für mehr Bewegungsfreiheit.

Der Boost-Schaum sorgt für hohe Flexibilität die ich persöhnlich mehr bevorzüge als steifere Modelle. Das Obermaterial ist an verschiedenen Stellen anders verarbeitet, für noch mehr Halt und einer genauen Passform.

 

5. Nike Air Zoom Pegasus 36

Asics Gel Nimbus 21
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Nike Air Zoom Pegasus 36

Gewicht: 272 Gramm | Empfehlung: Neutral-Läufer

Egal ob Spitzenläufer oder Anfänger, diese Laufschuhe für Asphalt sind für jedes Niveau geeignet. Ich hatte für einen Halbmarathon trainiert und starke Schmerzen im oberen Sprunggelenk bekommen.

Durch die Pegasus Air Zoom 26 konnte ich dank der ausgeglichenen „Air Zoom“ Dämpfung, und hoher Stabilität im Mittelfußbereich überhaupt erst an den Start gehen.

Die am Rückfuß angebrachten Crash-Pad´s sowie der erhöhten Fersenschräge, sorgen für eine gelenkschonende Rückfußlandung.  

Die Schuhlasche und die flache „Flywire-Schnürung“ fühlen sich am Fußrücken überraschend angenehm an.  

Die Zwischensohle ist komplett mit Air-Zoom-Technologie verarbeitet, dass bringt nicht nur stoßdämpfende Eigenschaften mit. Denn die reaktive Energie aus der Sohle sorgt für einen dynamischen Laufzyklus ohne schnelle Ermüdung der Muskulatur. 

Die Laufsohle des Pegasus 36 ist für eine weiche Landung auf harten Untergründen wie Asphalt oder Bordstein konzipiert.

Wenn Du mal auf Waldboden laufen möchtest, wird dir dieser Laufschuh gleichermaßen Freude bereiten. Für die Laufsohle wurde abriebfestes Carbon-Gummi verwendet.

Im Vorderfußbereich hat die Außensohle freiliegende Fenster sowie Rillen im Innenbereich. Diese Geometrie erlaubt eine hohe Traktion und ein reibungsloses Zusammenspiel von Zwischen- und Außensohle. 

Hör Dir im 1:35 min Video an, was Prof. Dr. Froböse über das Laufen auf Asphalt zu sagen hat.

Die unterschiedlichen Untergründe zum Laufen

Egal ob Asphalt, Waldboden oder Tartanbahn, den perfekten Untergrund zum Laufen gibt es nicht. Oft wird die Frage gestellt ob das Laufen auf Asphalt ungesund sei.

Die Antwort ist nein. Unsere Gelenke und Sehnen gewöhnen sich an die Belastung und werden sogar stärker. Dennoch sollte man auf gute Asphalt-Laufschuhe nicht verzichten, denn ausreichend Dämpfung ist essentiell.

Innerhalb einer Laufeinheit kann sich der Untergrund auch mal ändern. Mein Laufweg führt mich z.B. oft über Waldboden.

Daher gehe ich hier auf die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Oberflächen ein. 

Asphalt

Der Asphalt ist neben dem Waldboden der am häufigsten benutzte Untergrund zum Laufen. Asphaltierte Oberflächen sind so hart, dass ein gut gedämpftes Paar Laufschuhe ein muss sind.

Waldboden | Trail

Hast Du einen Wald vor der Tür? Dann kannst Du dich Glücklich schätzen. Zur Schulung deiner intramuskulären Koordination ist Waldboden ideal. Gleichzeitig wird das Laufen nicht Langweilig.

Doch Vorsicht vor verwurzelte Wege, hier steigt die Umknickgefahr stark an.

Tartanbahn

Tartanbahnen sind Kunstoffbahnen, die von Weichheitsgrad dem Waldboden ähnelt. Tartanbahnen befinden sich meist auf Sportplätzen.

Langstreckenläufe können hier ziemlich langweilig werden, da man sich im Kreis bewegt. Oft wird hier Intervall-Laufen genutzt. Durch die Flutlichter hat man sogar bis in die späten Abendstunden noch die Möglichkeit auf eine Laufeinheit.

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